Karneval mit Kuhglocken: Pyrenäen-Dörfer vertreiben böse Geister


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Die "Joaldunak" unterwegs am Montag im spanischen Baskenland.

Keystone/EPA EFE/VILLAR LOPEZ

(sda-ats)

Im spanischen Baskenland sind schon jetzt die Narren los: In den Dörfern Ituren und Zubieta in den Pyrenäen ziehen wieder die "Joaldunak" durch die Strassen.

Es sind Tänzer in ausgefallenen Trachten mit Westen aus Schaf-Fell, spitzen Hüten, Peitschen und Kuhglocken auf dem Rücken. Sie verkünden nicht nur den Beginn der Karnevals, sondern sollen auch böse Geister vertreiben und den Frühling einläuten.

Die Dorfbewohner feiern traditionell zwei Tage lang - jeweils den Montag und Dienstag nach dem letzten Januar-Sonntag.

Zunächst marschieren die Bürger von ihren Dörfern aus aufeinander zu und besuchen sich anschliessend gegenseitig in ihren Ortschaften. Zu dem bunten Treiben gehören auch Karnevalisten in Gruselkostümen. Mit Kettensägen ausgestattet tragen sie unheimliche Masken.

SDA-ATS

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