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Kubas Diplomatin Josefina Vidal will sich nicht zu den US-Präsidentschaftskandidaten äussern - hofft aber auf eine Fortsetzung der Annäherung der beiden Länder auch nach Obama.

KEYSTONE/AP Cubadebate/ISMAEL FRANCISCO

(sda-ats)

Das sozialistische Kuba setzt auch nach der US-Präsidentenwahl im November auf eine weitere Annäherung mit dem früheren ideologischen Feind. Der Karibikstaat hoffe, dass der nächste US-Präsident die Meinung der Amerikaner respektiere.

Das sagte die ranghohe kubanische Diplomatin Josefina Vidal am Montag in der Hauptstadt Havanna. Laut Umfragen unterstützen die meisten US-Bürger die neue Dialogpolitik mit Kuba.

Viele US-Firmen und Politiker würden den Annäherungskurs zwischen beiden Ländern befürworten, sagte Vidal nach Abschluss einer Gesprächsrunde mit einer US-Delegation in Havanna. Zu dem möglichen republikanischen Kandidaten Donald Trump oder der demokratischen Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton wollte sich Vidal nicht direkt äussern.

Beide Staaten hatten im Juli vergangenen Jahres diplomatische Beziehungen nach einer jahrzehntelangen Eiszeit wiederaufgenommen. Die Beziehungen sollen nun nach und nach normalisiert werden.

sda-ats

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