Lauberhorn-Abfahrt wie ursprünglich geplant am Samstag


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In Wengen bleibt die Lauberhorn-Abfahrt am Samstag und der Slalom am Sonntag angesetzt. Allerdings in der Kombination am Freitag findet ausnahmsweise der Slalom vor der Abfahrt statt.

Aufgrund der Wetterprognosen sahen FIS-Renndirektor Markus Waldner und die Wengener Organisatoren davon ab, das ursprüngliche Programm zu verändern. Somit soll am 14. Januar 2017, exakt 50 Jahre nach der allerersten Weltcup-Abfahrt der Geschichte, auf der gleichen Strecke am Lauberhorn wieder eine Weltcup-Abfahrt stattfinden (Start 12.30 Uhr).

Schon Anfang Woche hatte OK-Präsident Urs Näpflin gesagt, dass es diesen Abtausch zwischen Abfahrt (Samstag) und Slalom (Sonntag) nur gebe, wenn die Wettervorhersage für Sonntag klar besser ausfalle als für Samstag. Dies ist nun aber nicht der Fall. An beiden Tagen ist Schneefall angesagt.

Kombi-Slalom vor -Abfahrt

Hingegen für die Weltcup-Kombination vom Freitag entschloss man sich aufgrund des zu erwartenden Wetters für eine geänderte Abfolge. Um mehr Zeit zu haben, die Abfahrtsstrecke vom Neuschnee zu befreien, wird mit dem Slalom statt wie üblich mit der Abfahrt gestartet (10.15 Uhr). Diese findet dafür erst am Nachmittag um 13.45 Uhr statt.

Dieser Tausch sei zum Vorteil der Techniker, findet Speed-Spezialist Carlo Janka. "Nun findet ein Slalom-Fahrer, der sonst in der Abfahrt vielleicht nicht in die ersten 30 gekommen wäre, super Bedingungen in seiner Spezialdisziplin vor", so der Bündner, der neben der Spezialabfahrt (2010) auch die Kombination am Lauberhorn schon zweimal gewonnen hat (2009 und 2015). Grösser ist die Freude bei Justin Murisier: "Für mich ist es so besser. Da ich eine Nummer in den ersten sieben habe, finde ich im Slalom eine Top-Piste vor."

Am Freitag wird im Berner Oberland zudem bereits die kleine Kristallkugel in der Kombinations-Wertung vergeben. Topfavorit auf den Disziplinensieg ist der Franzose Alexis Pinturault, der die zuvor einzige Kombination des Winters in Santa Caterina gewonnen hatte.

Theoretische Chancen auf den Kugelgewinn kann sich auch der in Italien viertklassierte Walliser Murisier noch ausrechnen. Gemäss Wetterprognosen ist ein schwieriger Renntag zu erwarten. Sollte die zweite Kombination in dieser Saison nicht stattfinden können, wird keine Kristallkugel verteilt.

SDA-ATS

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