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Lausanne-Sport steht als Aufsteiger in die Super League fest, da Wil auf einen Rekurs bei der Swiss Football League verzichtet. Die Ostschweizer hatten keine Lizenz für die Super League erhalten.

Lausannes Rückkehr in die Super League steht damit vorzeitig fest, auch wenn rechnerisch noch zwei Punkte für den sportlichen Aufstieg fehlen. Die Waadtländer sowie Aarau erhielten am 25. April als einzige Teams aus der Challenge League eine Lizenz, die ihnen die Teilnahme an der kommenden Super-League-Saison ermöglichen würde.

Lausanne-Sport führt die Rangliste in der Challenge League fünf Runden vor Saisonende mit 14 Punkten Vorsprung auf Wil an. Den Abgang von Goalgetter von Jocelyn Roux, der im Winter zum Ostschweizer Rivalen gewechselt war, hatten die Waadtländer mit dem Zuzug des Nordkoreaners Pak von Biel problemlos kompensieren können.

Seit März 2015 wird die Mannschaft von Fabio Celestini trainiert, einem früheren Internationalen mit viel Ausland-Erfahrung als Spieler (Getafe, Levante und Marseille). "Angesichts des limitierten Budgets verfügen wir über sehr viel Qualität im Kader", betont Celestini. Unter Klubpräsident Alain Joseph wurde das Budget auf die aktuelle Saison hin von 5,3 auf vier Millionen Franken gekürzt. Dafür wurde von Celestini nicht der Aufstieg gefordert.

Aktuell zählen bei Lausanne drei Eigengewächse zum Stammpersonal (Monteiro, Lavanchy und Custodio). Wertvolle Routine steuern der frühere A-Internationale Xavier Margairaz (31/Mittelfeld) sowie der einstige Nachwuchs-Internationale Arnaud Bühler (31) bei.

Vom Konkurs zum Durchmarsch

Lausanne-Sports, so hiess der Verein vor dem Konkurs (2003), war sieben Mal Schweizer Meister (zuletzt 1965) und neun Mal Cupsieger (letztmals 1999). Der Nachfolgeverein Lausanne-Sport schaffte von 2004 bis 2006 den Durchmarsch von der 2. Liga interregional in die Challenge League (2006), ehe 2011 die Rückkehr in die oberste Spielklasse erfolgte. Vor zwei Jahren stiegen die Waadtländer wieder ab.

Bekanntester Spieler von Lausanne-Sports war Stéphane Chapuisat (47). Der erfolgreichste Schweizer Spieler aller Zeiten durchlief bei Lausanne-Sports die Junioren-Laufbahn (ab Inter C) und startete dort auch seine Profikarriere (1987), ehe er in die Bundesliga zu Uerdingen und danach zu Dortmund wechselte.

Chiasso und Le Mont mit Rekurs

In der Challenge League haben Chiasso und Le Mont gegen die erstinstanzliche Lizenzverweigerung Rekurs eingereicht. Der FC Biel hingegen verzichtete auf den Gang vor die Rekursinstanz, ebenso der SC Kriens als Aufstiegsaspirant aus der Promotion League.

Die Entscheide der zweiten Instanz werden am Montag, 30. Mai, kommuniziert.

sda-ats

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