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In der türkischen Küstenregion von Troja richtete die Erdbebenserie einigen Schaden an.

Keystone/AP/MUSTAFA SUICMEZ

(sda-ats)

Eine Erdbebenserie hat am Montag die Menschen auf der Insel Lesbos in der Ostägäis und der nahen türkischen Küstenregion von Troja in Angst versetzt. Das erste Beben hatte nach vorläufigen Messungen des Mittelmeer-Erdbebenzentrums eine Stärke von 5,2.

Es ereignete sich kurz vor 6.00 Uhr Ortszeit (5.00 MEZ). Es folgten acht weitere Beben, deren Stärke zwischen 3 und 3,9 lag. Um 13.00 und um 13.45 Uhr (12.00 und 12.45 MEZ) ereigneten sich zwei neue starke Erdstösse der Stärke 5,2 und 4,6, die erneut die Menschen in Angst versetzen. Schäden wurden den griechischen Behörden nicht gemeldet, wie das griechische Staatsradio (ERT) berichtete.

Die türkische Nachrichtenagentur DHA meldete dagegen, in einem Dorf in der Region Ayvacik seien fünf Menschen leicht verletzt worden. Einige Häuser und Ställe seien dort zerstört worden.

Das Zentrum der Erdbebenserie lag rund 60 Kilometer nördlich von Mytilini (Lesbos) in einer Tiefe von zwei bis zwölf Kilometern. Die Region war bereits Mitte Januar von zwei Beben der Stärke 4,3 und 4,7 erschüttert worden.

Seismologen sagten im griechischen Rundfunk, sie beobachten das Phänomen. Sie konnten aber nicht sagen, wie es sich in den kommenden Stunden entwickeln könnte.

SDA-ATS