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In der syrischen Stadt Sirte toben heftige Kämpfe zwischen regierungstreuen Milizen und dem IS. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/MOHAMMED EL-SHAIKY

(sda-ats)

Mit der Einheitsregierung in Libyen verbündete Milizen haben die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach eigenen Angaben weiter zurückgedrängt. Ihnen sei es gelungen, den Hafen der IS-Hochburg Sirte unter ihre Kontrolle zu bringen.

Dabei seien mindestens elf Kämpfer getötet und 35 weitere verletzt worden, teilten die Kampfverbände am Freitag mit. Über Opfer beim IS wurde zunächst nichts bekannt. Milizen aus Misrata hatten im vergangenen Monat eine Offensive gegen die Dschihadisten gestartet und waren in dieser Woche bis zur Hafenstadt Sirte vorgerückt, die der IS im vergangenen Jahr eingenommen hatte. Die Hafenanlagen etwa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi vor rund fünf Jahren versinkt Libyen wegen der Kämpfe zwischen zahlreichen Milizen im Chaos. Der Westen hofft, dass die von den Vereinten Nationen unterstützte Einheitsregierung die zersplitterten Gruppierungen einen kann und dass diese gemeinsam gegen den IS vorgehen.

Bis vor kurzem hatten zwei rivalisierende Regierungen um die Macht im Land gerungen. Das dadurch entstandene Führungsvakuum hatte der IS ausgenutzt und einen 250 Kilometer langen Küstenstreifen westlich und östlich von Sirte erobert.

sda-ats

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