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Der Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST liegt vor: Der Lokführer hatte ein Signal verwechselt. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Der Lokführer der S-Bahn hat beim Zugunfall im Bahnhof Rafz ZH das Signal verwechselt. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST, die am Mittwoch ihren Schlussbericht zum Unfall vom Februar 2015 vorgelegt hat.

Die Zugssicherung löste zwar eine Zwangsbremsung aus. Die S-Bahn geriet dennoch in den Gleisbereich des herannahenden Interregios, und es kam zu einer seitlichen Kollision. Dabei wurden zwei Personen schwer und fünf leicht verletzt.

Die SUST stellte bei ihren Ermittlungen unter anderem fest, dass die Signale beim Bahnhof im Zürcher Weinland schlecht platziert sind: Signalstellungen seien "vom betreffenden Lokpersonal irrtümlich auf den eigenen Zug bezogen" worden.

Dazu beigetragen habe auch die unterschiedliche Leuchtintensität der Signale, die "eine Verwechslung erleichterten". Auch der selbstauferlegte Zeitdruck des Lokführers trug dazu bei.

Weiter habe unter anderem die Art der Zusammenarbeit im Führerstand das Erkennen des Fehlers verunmöglicht und die vorhandene Sicherheitsausrüstung habe den Unfall nicht verhindern können.

Anhaltspunkte für eine eingeschränkte Diensttauglichkeit der beteiligten Personen gibt es gemäss SUST aber nicht.

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SDA-ATS