Luzern will gegen Thun an YB-Match anknüpfen


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In den Samstagsspielen der Super League empfängt Luzern Abstiegskandidat Thun. YB will sich gegen St. Gallen für das 1:4 gegen Luzern rehabilitieren.

Es war ein Auftritt ganz nach dem Gusto von Trainer Markus Babbel, dieses 4:1 am letzten Wochenende gegen die Young Boys. "Das war eine sehr, sehr gute Leistung. Daran wollen wir anknüpfen", sagte Babbel im Vorfeld des Heimspiels gegen Thun. Für einmal habe gegen YB alles gestimmt: die Körpersprache, der Einsatz, der Fokus. "Die Mannschaft agierte so, wie ich mir das vorstelle."

Mit einem Dreier gegen Thun könnten die Luzerner, die nur auf den verletzten Nicolas Haas verzichten müssen, ihre Chancen auf Platz 2 wahren. Dank dem Sieg im direkten Duell mit den Young Boys verringerte sich der Rückstand auf die Berner auf fünf Punkte.

Mit Thun empfängt Luzern einen gern gesehenen Gast: Fünf der sechs letzten Duelle haben die Zentralschweizer gewonnen. Letztmals haben sie in der Saison 2014/15 gegen Thun verloren (0:1 am 4. April 2015). Die letzte Heimniederlage datiert vom 20. Mai 2012 (0:1).

YB will es wie im Vorjahr machen

Fehlende Spannung bei YB angesichts der vermeintlichen Isolation im 2. Rang? "Stimmt überhaupt nicht", entgegnet Trainer Adi Hütter und verweist auf den näher gerückten Verfolger. Die Berner wollen sich bei erster Gelegenheit für die erste Niederlage seit Ende August rehabilitieren. Als Ansporn zieht Hütter das Frühjahr der letzten Saison heran, in der YB am meisten Punkte holte. "Wir wollen wieder die Besten sein in der Rückrunde", so Hütter.

Das Duell zwischen den Young Boys und St. Gallen ist auch das Kräftemessen zweier torgefährlicher Stürmer. Guillaume Hoarau blieb am letzten Wochenende beim 1:4 gegen Luzern nach zuvor acht Toren in fünf Spielen ohne persönliches Erfolgserlebnis. St. Gallens Arlind Ajeti, der in den letzten fünf Spielen fünfmal getroffen hatte, schoss das Siegtor zum 2:1 gegen Lausanne.

Derweil Hoarau unter der Woche seinen Vertrag mit YB vorzeitig bis 2020 verlängert hat, dürfte St. Gallen seinen besten Vollstrecker kaum über den Sommer hinaus halten können. Ajeti ist vom FC Augsburg nur ausgeliehen.

SDA-ATS

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