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Ein Läufer wird von einem Kampfstier auf die Hörner genommen.

KEYSTONE/EPA EFE/JESUS DIGES

(sda-ats)

Bei einer Stierhatz in der nordspanischen Stadt Pamplona sind mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden, darunter auch mehrere ausländische Touristen. Am Freitag wurden beim Spektakel zum diesjährigen "Sanfermines"-Fest 14 Teilnehmer in ein Spital gebracht.

Darunter waren sieben Läufer, die durch Hornstösse von Kampfstieren verletzt wurden. Dazu gehörten zwei US-Bürger sowie ein Kanadier, ein Inder und ein Südafrikaner.

Die Hatz am Freitag war besonders gefährlich, weil die Stiere nicht zusammengeblieben waren. Es dauerte daher länger als normal, bis die verwirrten und verängstigten Tiere zur Arena fanden.

Bis zum nächsten Donnerstag werden täglich am frühen Morgen sechs Kampfstiere durch die Altstadtgassen zur Stierkampfarena gejagt. Waghalsige Läufer nutzen dies auf der 825 Meter langen Strecke zu Mutproben, bei denen immer wieder mehrere Teilnehmer verletzt werden.

Das Fest lockt zahllose Touristen aus aller Welt an. Über Pamplona schrieb unter anderen der US-Schriftsteller Ernest Hemingway in seinem ersten grösseren Roman "Fiesta" (1926).

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SDA-ATS