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Die Gotthardpassstrasse ist nach der Wintersperre vorerst noch nicht passierbar. Die Fahrt auf der Nordseite endet bei einer Schranke kurz nach Hospental UR (Archivbild).

Keystone/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Trotz schon fast sommerlicher Temperaturen im Flachland ist ein Teil der Alpenpässe noch immer nicht passierbar. Bis Mitte Juni dürften die letzten wichtigsten Übergänge vom Schnee geräumt und wieder befahrbar sein.

Für Reisende via Gotthard ist die Passstrasse derzeit noch keine Alternative zur Tunneldurchfahrt. Die Fahrt via Hospiz dürfte erst ab 20. Mai möglich sein, wie der Webseite der IG Alpenpässe entnommen werden kann.

Dieser Termin kann sich aber um eine Woche nach vorne oder nach hinten verschieben. Erschwerend kommt bei Benützen der Gotthard- wie auch der bereits geöffneten Oberalppassstrasse hinzu, dass Bauarbeiten in der Schöllenenschlucht auch dieses Jahr zu Verkehrsbehinderungen führen.

Ebenfalls noch diesen Monat sollen der Klausen (20. Mai), der Umbrail (13. Mai) und der Albula (11. Mai) für den Verkehr freigegeben werden. Beim Umbrail fällt der Entscheid auf italienischer Seite, weil die Passstrasse auf ihrem Scheitelpunkt in die Strasse aufs Stilfser-Joch mündet.

Zwischen Anfang und Mitte Juni sollen dann auch der Grimsel (4. Juni), der Furka (6. Juni) und der Susten (10. Juni) wieder befahrbar werden. Noch kein mögliches Öffnungsdatum steht für den höchsten Schweizer Pass fest, den Nufenen zwischen dem Oberwallis und dem Bedrettotal im Tessin.

Am 13. Juni soll die Forcola di Livigno, der Übergang von der Bernina-Passstrasse ins italienische Zollfreigebiet Livigno, wieder passierbar sein. Alle anderen wichtigen Alpenpässe sind bereits wieder befahrbar.

sda-ats

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