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Die vier Schweizer Frauen-Duos befinden sich an den Europameisterschaften in Biel auf gutem Kurs, in corpore die K.o.-Phase zu erreichen. Drei könnten dies als Gruppensieger tun.

Die als Nummer 5 gesetzten Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré kamen am verregneten und kühlen ersten Turniertag zu zwei Siegen ohne Satzverlust. Für die mutmasslichen Olympia-Teilnehmerinnen geht es am Donnerstag gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Deutschen Chantal Laboureur/Julia Sude um einen direkten Platz in den Achtelfinals.

Joana Heidrich/Nadine Zumkehr, das andere Schweizer Topduo, schwächelte gegen die Italienerinnen Greta Cicolari/Giulia Toti im zweiten Satz, setzte sich letztlich aber souverän durch. Wesentlich ungefährdeter gewannen sie ihre zweite Partie am späten Abend. Im abschliessenden Vorrunden-Auftritt könnten Heidrich/Zumkehr mit einem Sieg gegen die Deutschen Kathrin Holtwick/Ilka Semmler die erste Partie im K.o.-System überspringen.

Das neu formierte Paar Nicole Eiholzer/Dunja Gerson steht durch ein Walkover und trotz einer Niederlage vorzeitig in den Sechzehntelfinals. Es kann nicht mehr Erster, aber durch das Forfait des polnischen Duos (Kolosinska/Brzostek) auch nicht mehr Letzter seines Pools werden. Die ebenfalls erst seit dieser Saison zusammenspielenden Nina Betschart/Tanja Hüberli wären mit einem hohen Sieg im letzten Gruppenspiel und einem entsprechenden Resultat in der Parallel-Partie sogar als Gruppensiegerinnen durch.

Enttäuschungen für die Männer

Für die vier Schweizer Männer-Tandems gab es am ersten Turniertag in Biel dagegen nichts zu jubeln. Jonas Kissling und Marco Krattiger nahmen den Italienern Paolo Nicolai/Daniele Lupo, den Europameistern von 2014, immerhin einen Satz ab. Ebenfalls in drei Durchgängen mussten sich - trotz starkem Beginn - Adrian Heidrich/Gabriel Kissling und Philip Gabathuler/Mirco Gerson (am zweiten Jahrestag ihres ersten Podestplatzes auf der World Tour) geschlagen geben.

sda-ats

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