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Jürg Werner, CEO von Metall Zug, kann auf ein erfreuliches erstes Halbjahr zurückblicken. Wegen den Marktunsicherheiten im Zuge des Brexit bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr aber verhalten.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Der Industriekonzern Metall Zug hat im ersten Halbjahr den Gewinn dank eines besseren Finanzergebnisses deutlich gesteigert. Unter dem Strich standen 23,9 Millionen Franken zu Buche, gegenüber 10,3 Millionen im Vorjahr.

Auch operativ lief das Geschäft besser. In sämtlichen Geschäftsbereichen legte der Umsatz zu. Im Vorjahr hatte Metall Zug noch stark unter der Frankenaufwertung im Zuge der Aufgabe des Euromindestkurses gelitten. Nun steigerte die Gruppe den Umsatz um 3,4 Prozent auf 441,4 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis legte um 1,4 Prozent auf 31,6 Millionen Franken zu.

Der Geschäftsbereich Haushaltsapparate, zu der die Schweizer Marktführerin V-ZUG gehört, festigte seine Marktstellung in der Schweiz und trieb parallel dazu die Internationalisierung voran, wie Metall Zug am Montag schreibt.

Die Restrukturierung im Geschäftsbereich Infection Control verläuft den Angaben zufolge nach Plan. Der Bereich wird aus der Tochtergesellschaft Belimed gebildet, die auf Desinfektion im Medizin- und Pharmageschäft spezialisiert ist. Belimed hat in den letzten Jahren mit der Profitabilität gekämpft und teilweise rote Zahlen geschrieben. Im Zuge dessen wird die Fabrik in Ballwil bis Ende Jahr schrittweise geschlossen.

Im dritten Bereich Wire Processing, der das Geschäft der Schleuniger Gruppe mit Kabelverarbeitungsmaschinen umfasst, konnte laut Metall Zug die Versorgungskette optimiert werden. Zudem seien weitere Fortschritte im Projektgeschäft erzielt worden.

sda-ats

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