Meteorologen befürchten Absage der Lauberhorn-Abfahrt


 Alle News in Kürze

Wegen zu grosser Mengen Neuschnee hüpfen die Rennfahrer heuer vielleicht gar nicht über den neuen Sprung beim Hanneggschuss.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Die Wetterprognosen sind für die Skirennen am Lauberhorn ungünstig. Vor allem der Neuschnee werde die Organisatoren vor Probleme stellen, schreibt der private Wetterdienst MeteoNews in einer Mitteilung von Donnerstag.

Der Wetterdienst befürchtet gar, dass die Abfahrt von Samstag abgesagt werden muss. "Es ist sogar zu befürchten, dass der ganze Aufwand vergebens sein könnte", heisst es in der Mitteilung.

Für MeteoNews ausgeschlossen ist ein Start von ganz oben. Wenn überhaupt, zeichne sich ein Start von oberhalb des Hundschopfs ab. Doch selbst dann würde es sich um "ein Geduldsspiel mit Verschiebungen und Unterbrechungen" handeln.

Hauptproblem ist, dass es in der Nacht auf Samstag häufig und zum Teil ergiebig schneien soll. Dazu kommen tiefliegende Wolken und Nebel. "Es bedarf wohl eines grossen Einsatzes durch Maschinen und Menschen, um den Neuschnee aus der Piste zu bekommen", heisst es in der Mitteilung weiter.

Auch für die Kombination von Freitag sind die Wetteraussichten schlecht. Der Slalom am Vormittag scheine zwar durchführbar, dies aber behindert durch weitere Schneeschauer und schlechte Sichtverhältnisse.

Für die Kombinationsabfahrt von Freitagnachmittag ist die Prognose von MeteoNews noch schlechter, da der Neuschnee aus der langen Strecke entfernt werden müsse. "Zumindest ist zu befürchten, dass die Bedingungen nicht für alle Teilnehmer fair und identisch sein werden."

Einzig für den Slalom am Sonntag sind die Wetteraussichten akzeptabel. Sie seien zwar auch nicht ideal, die Schneeschauer seien aber seltener und die Sichtverhältnisse mehr als ausreichend.

SDA-ATS

 Alle News in Kürze