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Die ehemalige mexikanische Aussenministerin Patricia Espinosa übernimmt im Juli die Spitze des UNO-Klimasekretariats. (Archiv)

Keystone/EPA/José Méndez

(sda-ats)

Die mexikanische Diplomatin Patricia Espinosa wird neue Generalsekretärin des UNO-Klimasekretariats. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon habe sie zur Nachfolgerin von Christiana Figueres ernannt, teilte das Klimasekretariat am Donnerstag in Bonn mit.

Figueres hatte das Klimaabkommen von Paris wesentlich mit vorbereitet. Ihre Amtszeit läuft im Juli aus.

Die 57 Jahre alte Espinosa, die in ihrer Jugend die Deutsche Schule in Mexiko Stadt besuchte, spricht perfekt Deutsch. Sie schlug schon früh die Diplomatenlaufbahn ein. Von 2001 bis 2002 war sie zum ersten Mal Botschafterin in Berlin, danach in Wien. 2006 holte der mexikanische Präsident Felipe Calderón sie als Aussenministerin in sein Kabinett.

Grosses Lob erntete Espinsosa 2010 als Gastgeberin beim Klimagipfel von Cancún: Als sich Bolivien als einziges der über 190 Länder dem von ihr vorgelegten Kompromiss stur widersetzte und damit das gesamte Verhandlungswerk zu scheitern drohte, erklärte sie das Abkommen auch ohne die Zustimmung der Bolivianer für angenommen.

Ihre erste Aufgabe in der neuen Funktion wird die Vorbereitung der nächsten Klimakonferenz im November in Marrakesch (Marokko) sein. Das UNO-Klimasekretariat hat seinen Sitz in Bonn.

sda-ats

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