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Ein Erdrutsch verschüttete die Strassen, welche die peruanische Region Arequipa mit der Hauptstadt Lima verbindet. Mehrere Fahrzeuge wurden getroffen.

KEYSTONE/EPA EFE/STR

(sda-ats)

Durch sintflutartige Regenfälle ausgelöste Erdrutsche und Überschwemmungen haben in Peru zum Tod von mindestens elf Menschen geführt. Wie die Behörden am Freitag (Ortszeit) mitteilten, waren zudem mehr als 11'000 Familien von Schäden betroffen.

In der Region Arequipa, etwa tausend Kilometer südlich der Hauptstadt Lima, kamen den Angaben zufolge fünf Menschen durch Lawinen aus Schlamm und Geröll ums Leben. Bereits am Donnerstag waren in der Region drei Menschen in ihrem Auto unter einer Schlammlawine verschüttet worden und gestorben.

Die übrigen Todesopfer gab es nach Angaben des peruanischen Katastrophenschutzes in der in Arequipa gelegenen Provinz Condesuyos, in der zentralen Provinz La Unión sowie in der südöstlichen Region Huancavelica. Die Regierung rief für mehrere Provinzen und Distrikte der Regionen Arequipa, Huancavelica, Ica und Lima den Notstand aus.

Die durch die Unwetter verursachten Schäden sind erheblich. Zahlreiche Abschnitte der Strasse von Lima ins Zentrum des Landes waren durch Schlamm- und Gerölllawinen blockiert. Brücken wurden zerstört, landwirtschaftliche Anbauflächen verwüstet, Häuser beschädigt oder zerstört. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes werden die heftigen Regenfälle bis April andauern.

SDA-ATS