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Mitsubishi beziffert den Verlust aufgrund von manipulierten Spritverbrauchstest auf 1,23 Milliarden Euro. (Archiv)

KEYSTONE/EPA FILE/FRANCK ROBICHON

(sda-ats)

Mitsubishi rechnet wegen des Skandals um manipulierte Spritverbrauchstests mit einem Verlust von umgerechnet 1,23 Milliarden Euro in diesem Geschäftsjahr.

Grund sei zum einen der Rückgang der Absatzzahlen nach Bekanntwerden der Tricksereien, teilte Japans sechstgrösster Autoproduzent am Mittwoch mit. Zum anderen schlagen auch Entschädigungszahlungen von mehr als 530 Millionen Euro zu Buche. Bereits für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr hatte Mitsubishi wegen der Test-Manipulationen das Ergebnis nach unten korrigiert.

Mitsubishi hatte im April eingeräumt, 25 Jahre lang bei Tests zum Spritverbrauch geschummelt zu haben. Den betroffenen Kunden will der Konzern nun je Fahrzeug umgerechnet 852 Euro zahlen. Dabei geht es um etwa 625.000 Kleinwagen vier verschiedener Modelle. Nimmt jeder Kunde die Leistung in Anspruch, summiert sich dies auf umgerechnet rund 533 Millionen Euro. Darüber hinaus drohen Mitsubishi noch Strafzahlungen.

Nissan will bei dem in Turbulenzen geratenen Konkurrenten mit umgerechnet rund zwei Milliarden Euro einsteigen und dort die Kontrolle übernehmen.

sda-ats

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