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Das Bundesamt für Strassen reagiert auf den Unfall auf der A2 bei Quinto TI, der eine vierköpfige Familie das Leben kostete (Bild). Ein Fahrzeug mit Warntafel soll auf dem Pannenstreifen stationiert werden, um Staus anzuzeigen.

Keystone/KEYSTONE/TI-PRESS/DAVIDE AGOSTA

(sda-ats)

Das Bundesamt für Strassen reagiert auf den Unfall auf der A2 bei Quinto TI, bei dem eine vierköpfige Familie ums Leben kam. Ab (morgen) Freitag soll ein Fahrzeug mit Warntafel auf dem Pannenstreifen stationiert werden, um Staus anzuzeigen.

Die Situation auf der A2 sei nach dem Unfall überprüft worden, teilte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Donnerstag mit. Die vorhandene Signalisation und auch die Sichtweiten entsprächen zwar geltenden Bestimmungen. Trotzdem habe man sich in Absprache mit der Tessiner Kantonspolizei zu einer "Vorsichtsmassnahme" entschlossen.

Bis die Ursachen des Unfalls abschliessend geklärt seien, wird laut dem ASTRA ein Fahrzeug mit einer "Wechseltextanzeige" auf dem Pannenstreifen stationiert werden. Es soll die Verkehrsteilnehmer vor der Staulänge auf dem Autobahnabschnitt warnen.

Familie getötet

Bei dem Unfall vom Dienstag war eine deutsche Familie ums Leben gekommen. Das Auto der Familie stand am Ende eines Staus bei Quinto in Fahrtrichtung Norden, als ein 50-jähriger Lenker mit seinem Lastwagen auf das Auto auffuhr und es in einen weiteren Lastwagen vorne in der Schlange schob.

Bereits Mitte Mai starben zwei Frauen aus Israel bei einem Auffahrunfall auf der A2 bei Quinto in Richtung Nord. Ihr Fahrzeug war zwischen einem vorausfahrenden Lastwagen und einem nachfolgenden Auto mit Bootsanhänger regelrecht zerquetscht worden.

sda-ats

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