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Weil Mountainbiken immer populärer wird, registriert die Suva auch immer mehr Unfälle. Die Zahl der Fahrradunfälle abseits der Strasse habe sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, teilte der Unfallversicherer am Dienstag mit.

Die Zahl der Velounfälle im Strassenverkehr ist demgegenüber stabil geblieben. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva führt diese Entwicklungen auf ihre Präventionsarbeit im Strassenverkehr sowie auf die steigende Zahl der Mountainbiker zurück.

Die jährlich rund 6000 Bike-Unfälle machten inzwischen einen Fünftel der Fahrradunfälle aus, teilte die Suva mit. Verursacht würden die Unfälle abseits der Strasse mehrheitlich von Männern zwischen dem 30. und dem 50. Altersjahr.

Männer verletzten sich gemäss Suva bei Velounfällen im Schnitt schwerer als Frauen, dies weil sie öfter mountainbiken. Schultern und Oberarme werden am häufigsten verletzt.

Die Velounfälle kosteten die Suva 2014 rund 230 Millionen Franken. Damit hätten die Kosten in den letzten zehn Jahren um 43 Prozent zugenommen, teilte der Unfallversicherer mit.

Im Schnitt kostet ein Velounfall die Suva 6200 Franken. Schürfungen und Prellungen, die 40 Prozent der Verunfallten davontragen, kosten im Schnitt 1400 Franken. Jeder Fünfte verunfallte Velofahrer erleidet einen Knochenbruch, der im Durchschnitt Kosten von 12'000 Franken verursacht. Ein Schädelhirntrauma (4 Prozent der Verunfallten) schlägt mit 26'500 Franken zu Buche.

Wenig überraschend verunfallen im Sommerhalbjahr mehr Velofahrer als im Winterhalbjahr. Die Zahl der Velounfälle nehme ab April stark zu, im Sommer gebe es viermal mehr Unfälle als im Winter, schreibt die Suva.

sda-ats

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