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Ein Auto liegt verkehrt herum vor dem Pflegeheim, in dem mehrere Menschen beim Sturm starben.

KEYSTONE/AP Kyodo News/JUN HIRATA

(sda-ats)

Nach dem verheerenden Taifun suchen Helfer im Nordosten Japans noch nach mindestens drei Vermissten. Elf Menschen starben, als Wirbelsturm "Lionrock" am Dienstag und Mittwoch über die Region hinwegfegte.

In der Stadt Iwaizumi, wo es die meisten Opfer gab, hätten es die Behörden trotz Warnungen der Wetterbehörde versäumt, Evakuierungen anzuordnen, berichteten japanische Medien am Donnerstag.

Die Polizei hatte am Mittwoch neun Tote in einem Pflegeheim für Demenzkranke gefunden. "Unglücklicherweise wurden wir überrascht. Wenn wir eine Evakuierung angeordnet hätten, hätten die Opfer gerettet werden können. Ich entschuldige mich dafür", sagte der Bürgermeister der Stadt, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.

Hunderte Menschen sind demnach noch von der Umwelt abgeschnitten. "Lionrock" hatte die Region mit rekordstarken Regenfällen und Sturmböen überzogen. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen.

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SDA-ATS