Netanjahu will Trump zu neuen Sanktionen gegen den Iran drängen


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Wird Mitte Februar im Weissen Haus erwartet: Israels Premier Benjamin Netanjahu.

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(sda-ats)

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird am 15. Februar Donald Trump im Weissen Haus treffen. Das sagte Trumps Sprecher Sean Spicer am Montag in Washington.

Beide Regierungen versprechen sich von der Präsidentschaft Trumps eine Neubewertung ihres Verhältnisses. Netanjahu gilt als schärfster Kritiker des unter Barack Obama ausgehandelten internationalen Atomabkommens mit Teheran. Er will bei dem Treffen eine Wiedereinführung der Iran-Sanktionen fordern.

Netanjahu verwies am Montag über Twitter auf einen neuen Raketentest der Regierung in Teheran. "Eine Reaktion auf die iranische Aggression darf nicht ausbleiben", schrieb er.

Ein US-Vertreter bestätigte den Start einer iranischen Mittelstreckenrakete am Montag. Ob die Raketentests der Islamischen Republik nach der Vereinbarung verboten sind, ist umstritten.

Auch Trump ist gegen den Iran-Deal und hat Neuverhandlungen angekündigt. Mehrfach erklärte er seine Absicht, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Ähnliche Pläne früherer US-Präsidenten zum Umzug der US-Botschaft waren nie umgesetzt worden.

SDA-ATS

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