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Der australische Musiker Nick Cave trauert in einem Dokumentarfilm um seinen Sohn, der vor einem Jahr tödlich verunglückt ist (Archiv)

Keystone/AP Invision/CHRIS PIZZELLO

(sda-ats)

Ein Jahr nach dem Tod seines Sohnes ist der Musiker Nick Cave beim Filmfest Venedig in einer sehr persönlichen Dokumentation zu sehen.

"Alles ist auseinandergebrochen, und ich habe versucht, daraus einen narrativen Sinn zu machen", sagt der 58-jährige Australier in der Doku "One More Time With Feeling", die am Montag in Venedig ausser Konkurrenz gezeigt wurde.

Caves Sohn Arthur war im Juli 2015 im Alter von 15 Jahren bei einem Sturz von Klippen in Südengland tödlich verunglückt. "Die Menschen sagen, er lebt im Herzen weiter", sagt Cave weiter. "Er ist in meinem Herzen, aber er lebt da nicht. Er lebt nicht mehr."

Cave, der nicht zur Medienkonferenz des Films kam, ist als Frontmann der Band Nick Cave and the Bad Seeds bekannt. Ihr neues Album "Skeleton Tree" erscheint diesen Freitag.

Die Doku "One More Time With Feeling" des Regisseurs Andrew Dominik wurde in Schwarz-Weiss und 3D gefilmt und beobachtet vor allem Caves Arbeit an dem neuen Album. Der Film ist an diesem Donnerstag in vielen Ländern in ausgewählten Kinos zu sehen.

sda-ats

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