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Andy Murray, der Olympiasieger von London, steht im Männer-Einzel auch in Rio wieder im Final. Im Final trifft er auf Juan Martin Del Potro, den Bronzemedaillengewinner von 2012.

Der Schotte Andy Murray gewann den ersten Halbfinal gegen den Japaner Kei Nishikori problemlos 6:1, 6:4. Der Wimbledonsieger spielte viel stärker als in den Runden zuvor. Murray: "Ich musste mich zusammenreissen, weil ich am Freitagabend noch im Mixed gespielt (und verloren) hatte. Gewiss keine ideale Vorbereitung. Deshalb gab ich mir Mühe, von Anfang an voll konzentriert bei der Sache zu sein."

Juan Martin Del Potro stoppte nach neun Siegen im Olympiaturnier den Raubzug von Rafael Nadal. Der Argentinier, der in der ersten Runde schon Novak Djokovic eliminiert hatte, besiegte Nadal, den Einzel-Olympiasieger von Peking 2008, nach Satzrückstand und mehr als drei Stunden Spielzeit mit 5:7, 6:4, 7:6 (7:5).

Nadal dürfte die Halbfinalniederlage verkraften können. Schon am Freitagabend wurde für Nadal mit dem Triumph im Doppel ein Traum wahr: "Mit einem Freund zusammen die Goldmedaille gewinnen zu können, ist eine wahnsinnige Erfahrung, ein unvergesslicher Abend für beide" so Nadal nach dem Triumph mit Marc Lopez. "Überhaupt ist es ein Wunder, dass ich nach zweieinhalb Monaten ohne Training auf dem Tennisplatz eine Medaille holen konnte. Ich trat hier völlig unvorbereitet an. Trainiert wurde nur Kraft und Laufarbeit."

In Rio werdenam Samstag auch die Medaillen im Frauen-Einzel noch ausgespielt. Monica Puig greift nach der ersten olympischen Goldmedaille für Puerto Rico, sie tritt zum Final gegen die Deutsche Angelique Kerber indessen als krasse Aussenseiterin an.

sda-ats

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