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Bundesrat Guy Parmelin wollte mit eigenen Augen sehen, wie stark sich diese F/A-18 beim Luftpolizeidienst einem Passagierjet annähern. (Archivbild)

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Bundesrat Guy Parmelin wollte einmal wissen, wie es ist, wenn zwei Armeejets ein Passagierflugzeug eskortieren. Deshalb beschloss er am Mittwoch bei der Rückkehr von einem Arbeitstreffen in Berlin, für sein eigenes Flugzeug den Luftpolizeidienst auszulösen.

Begleitet von zwei F/A-18-Kampfjets der Schweizer Armee flog Parmelin am späteren Mittwochnachmittag über die Stadt Bern. Danach landete sein Flugzeug auf dem Regionalflughafen Bern in der Nähe von Belp. Das berichtete am Donnerstagmittag das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.

Armeesprecher Daniel Reist sagte in der Mittagsausgabe dieser Sendung, es sei ein spontaner Einfall des Schweizer Verteidigungsministers gewesen. Es habe ja hin und wieder Zwischenfälle gegeben mit Staaten, die sich über den Schweizer Luftpolizeidienst beklagt hätten. Das sei der Auslöser gewesen.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte Reist weiter, nicht ein einzelner Zwischenfall habe diese Handlung Parmelins ausgelöst. Bekanntlich hatte die Regierung Russlands beim Bundesrat Erklärungen gefordert, als zwei F/A-18-Jets der Schweizer Luftwaffe im vergangenen November ein russisches Regierungsflugzeug begleiteten.

Dieser Vorfall habe aber Parmelin beeinflusst, so Reist weiter. Reist geht davon aus, dass diese spezielle Landung in Bern ein Einzelfall bleibt. Der Flug der drei Flugzeuge über die Stadt Bern war in der Bundesstadt gut zu hören und sorgte für Aufregung.

Laut Reist bedeutete die Eskorte der zwei F/A-18 für Bundesrat Parmelins Flugzeug für die Schweizer Luftwaffe keinen zusätzlichen Aufwand. Parmelin sei von der Begleitung der beiden Armeejets sehr beeindruckt gewesen.

SDA-ATS