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Die 14. Etappe der Vuelta, die zweite in den Pyrenäen, bringt einen Grossangriff unter den Favoriten. Leader Nairo Quintana baut als Etappen-Zweiter seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mächtig aus.

Drei Sekunden hinter dem italienischen Tagessieger Gianluca Brambilla fuhr Nairo Quintana über die Ziellinie, aber auch als Zweiter war der Kolumbianer der grosse Gewinner eines ereignisreichen Teilstückes. Danach ist klar: Der Gesamtsieg in der 71. Vuelta wird über den kleinen Mann aus Südamerika führen.

Denn grosser Verlierer des Tages war der Brite Chris Froome, der schon nach wenigen Kilometern den Kontakt verloren hatte zu einer Spitzengruppe, in welcher Quintana und der Spanier Alberto Contador steckten. Mehr als zweieinhalb Minuten verlor Froome schliesslich auf Quintana, der nun in der Gesamtwertung mehr als dreieinhalb Minuten vor ihm liegt.

Das Vorhaben, als dritter Radprofi nach den Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) im gleichen Jahr die Tour de France und die Vuelta zu gewinnen, rückte für Froome in weite Ferne. Dreieinhalb Minuten Rückstand sind jedenfalls etwas gar viel. Alleine im Einzelzeitfahren vom kommenden Freitag, das über 37 km führen wird, kann der Brite die Differenz kaum mehr korrigieren.

Tags zuvor hatte Froome noch sehr souverän gewirkt, doch am Sonntag war er schnell auf sich alleine gestellt. Vor allem seine Teamkollegen konnten nicht Schritt halten und waren nicht in der Lage, ihren Captain wirkungsvoll zu unterstützen. Hätten nicht die Fahrer von Astana im Verfolgerfeld mit Froome Führungsarbeit geleistet, hätte es für Froome gar ein Debakel abgesetzt.

Am Montag könnten die Sprinter wieder einmal zum Zug kommen. Die einzige Bergwertung befindet sich mehr als 60 km vor dem Ziel.

sda-ats

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