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Die Schweizer Springreiter überzeugen beim CSIO Rotterdam mit Rang 2. Mit bloss 4 Strafpunkten müssen sie einzig der Niederlande den Vortritt lassen.

Die Schweiz kämpfte zum Schluss gegen Deutschland um Platz 2 und wusste mit Steve Guerdat im Sattel von Nino die Vorteile auf ihrer Seite. Der Olympiasieger blieb auf seinem Goldpferd von London 2012 auch im zweiten Umgang fehlerfrei. Der 15-jährige Wallach wirkte bei seinem ersten Nationenpreis-Einsatz in diesem Sommer frisch. Nino empfahl sich bei Guerdat, der mehrere Pferde mit Blick auf Rio testete, als Nummer 1.

Auch Martin Fuchs mit seinem Schimmel Clooney kam ohne Versehen über die Runden. Der Zürcher nähert sich somit seinem Ziel, die Schweizer Farben in Rio zu vertreten. Janika Sprunger auf Bonne Chance musste im ersten Umlauf einen Fehler an einem Oxer hinnehmen. Die 4 Strafpunkte kamen in die Wertung, weil Paul Estermann mit Eclipse einen schlechten Tage erwischte und sich zunächst 19 Punkte notieren liess. Auch in der Reprise beging das Pferd des Luzerners einen Nachhandfehler. Janika Sprunger hingegen lieferte den erhofften Blankoritt.

Estermann ist somit der eigentliche Verlierer von Rotterdam. Ihm droht in Brasilien die Rolle des Ersatzreiters. Denn Romain Duguet mit Quorida de Treho gilt wie Guerdat als gesetzt. Die Nominierung wird der Equipenchef Andy Kistler aber erst Mitte Juli vornehmen.

Die Schweiz machte mit Rang 2 in der niederländischen Hafenstadt einen wichtigen Schritt Richtung Ligaerhalt in der Europa-Division 1. Auch im Rennen um die Finalqualifikation für den hochdotierten Nationenpreis-Final Ende September in Barcelona ist die Equipe von Kistler wieder auf Kurs.

sda-ats

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