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Dem jungen Luchs war seine Freiheit auch ein paar Stromschläge wert. (Symbolbild)

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Ein junger Luchs, den die Behörden im Zoo La Garenne VD unterbringen wollten, ist am Mittwoch blitzschnell aus seinem Gehege getürmt. Das Tier überwand einen vier Meter hohen Zaun und nahm für seine Flucht auch mehrere Stromschläge in Kauf.

Der Waadtländer Zoo bestätigte am Freitag einen entsprechenden Medienbericht der Zeitung "La Côte". Polizisten hatten den vierbeinigen Räuber am Mittwochmorgen in Vuiteboeuf VD eingefangen, nachdem er in einem Stall Hühner und Enten gerissen hatte.

Der Zoo erklärte sich anschliessend bereit, das wilde Tier vorübergehend aufzunehmen. Die Kantonsbehörden mussten noch entscheiden, ob sie den Luchs mit einem Funkhalsband ausgestattet nach Deutschland bringen wollten.

Kaum im Gehege, nahm das Jungtier jedoch Reissaus. Zuerst kletterte der Luchs am Zaun hinauf. Durch die Wucht der Stromschläge von 8000 Volt wurde er jedoch mehrmals wieder zu Boden geworfen. Von seiner Flucht abhalten liess er sich davon allerdings nicht. Dank seiner kleinen Körpergrösse gelang es dem Tier schliesslich, durch eine Öffnung im Zaun in die Freiheit zu entweichen.

sda-ats

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