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Nashville wendet in den NHL-Playoffs das Erstrunden-Out vorerst ab. Die Mannschaft um Roman Josi erzwingt mit dem 3:1-Heimsieg ein entscheidendes siebtes Spiel gegen die Anaheim Ducks.

Es ist das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte, dass die Nashville Predators ein siebtes Playoffspiel bestreiten werden. Fünfmal waren sie zuvor gescheitert, als es darum ging, ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. In der Nacht auf Dienstag brachten der Schwede Mattias Eckholm und der Kanadier James Neal das Team aus Tennessee 2:0 in Führung. Verteidiger Shea Weber sorgte zehn Sekunden vor der Schluss mit einem Schuss ins leere Tor für das erlösende 3:1. Josi stand gut 26 Minuten auf dem Eis.

In der Nacht auf Donnerstag findet das siebte Spiel in Anaheim statt. Dann wird der letzte Viertelfinalist ermittelt. Titelverteidiger Chicago ist schon nicht mehr im Playoff-Rennen. Die Blackhawks verloren das siebte Spiel in der Serie gegen die St. Louis Blues 2:3 und scheiterten damit als erster amtierender Stanley-Cup-Sieger in der 1. Runde seit den Boston Bruins 2012.

Chicago machte in St. Louis einen 0:2-Rückstand wett, kassierte aber in der 49. Minute den dritten Gegentreffer durch Troy Brouwer, der 2010 mit den Blackhawks den Titel gewonnen hatte. Chicago feierte seither zwei weitere Stanley-Cup-Siege. Die Blues stehen erstmals seit 2012 in den Viertelfinals, wo sie auf die Dallas Stars treffen.

sda-ats

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