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Nebst dem fünfmaligen Majorturnier-Gewinner Phil Mickelson ist Nordirlands Golfstar Rory McIlroy am 116. US Open in Oakmont als prominentester Spieler nach zwei Runden ausgeschieden.

McIlroy verpasste den Cut für die beiden Finalrunden am zweiten Majorturnier des Jahres um zwei Schläge. Vor fünf Jahren war das US Open das erste der vier grossen Turniere, das der hochbegabte Bursche aus dem Dörfchen Holywood bei Belfast gewinnen konnte. Seither hat er auch das British Open und zweimal die US PGA Championship für sich entschieden. In der Sammlung der wichtigsten Titel fehlt ihm nur noch jener am US Masters in Augusta. In der genannten Zeit schied McIlroy andererseits zweimal nach zwei Runden aus, was Tiger Woods in dessen besten Jahren nie passiert ist. In dieser Woche muss sich McIlroy also zum dritten Mal vorzeitig von einem der bedeutenden Turniere verabschieden.

Das Scheitern des 27-Jährigen kommt nicht ganz überraschend, denn in den letzten Monaten spielte er unkonstant. Turniersiege und weitere Spitzenresultate lösten sich mit verpassten Cuts ab.

Auch die weiteren zwei Topfavoriten auf dem Par-70-Kurs im Bundesstaat Pennsylvania hätten sich an dem anfänglich von Gewittern und heftigem Regen beeinträchtigten US Open eine bessere erste Hälfte gewünscht. Vorjahressieger Jordan Spieth aus den USA fing auf dem äusserst schwierigen Platz einen Rückstand von acht Schlägen ein. Der Weltranglisten-Erste und letztjährige US-PGA-Championship-Gewinner Jason Day aus Australien benötigte einen Schlag mehr als Spieth und konnte das Ausscheiden nur um zwei Schläge vermeiden.

Nicht zum ersten Mal führt der amerikanische Longhitter Dustin Johnson ein Majorturnier bei Halbzeit an. Er liegt einen Schlag vor seinem nahezu unbekannten Landsmann Andrew Landry. Johnson hat bis heute an verschiedenen Majors nie einen Vorsprung über die Runden gebracht. Er ist mithin, ähnlich wie Lee Westwood oder Sergio Garcia, einer jener Golfer, denen man einen grossen Sieg am meisten gönnen würde.

sda-ats

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