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Der russische Schiedsrichter Sergej Karasew leitet das EM-Vorrundenspiel zwischen der Schweiz und Rumänien am Mittwoch in Paris.

Viele Fans der Schweizer Nationalmannschaft erinnern sich noch lebhaft an das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Island von Anfang September 2013 in Bern. Die Schweizer führten nach 54 Minuten 4:1. Zuletzt mussten sie noch froh sein, mit einem 4:4 davonzukommen. Schiedsrichter des unvergesslichen Spiels war der Russe Sergej Karasew.

Ebendieser Karasew, der am Sonntag 37 Jahre alt wurde, wird am Mittwochabend ab 18 Uhr das Spiel zwischen Rumänien und der Schweiz im Parc des Princes in Paris leiten.

Ebenfalls torreich und unvergesslich ist das letzte Spiel zwischen der Schweiz und Rumänien an einer Endrunde. 1994 siegte die Mannschaft des damalige Trainers Roy Hodgson in ihrem zweiten Match der WM in den USA gegen Rumänien 4:1.

Sergej Karasew gehört der dritthöchsten Kategorie der UEFA-Schiedsrichter an. Der Moskowiter bringt die Erfahrung aus acht Champions-League-, elf Europa-League- und sieben Länder-Spielen mit. Der wohl krasseste Fehlentscheid unterlief ihm in der Champions League 2014/15, als er in der letzten Minute Schalke einen unberechtigten Handspenalty zusprach. Dies ermöglichte dem Bundesligisten das entscheidende 4:3 gegen Sporting Lissabon.

sda-ats

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