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Rund 300 Menschen beteiligen sich an der Suche nach einem verschollenen Löschflugzeug in Sibirien, das am Freitag bei einem schweren Waldbrand in Sibirien vom Radar verschwunden ist. (Archivbild)

Keystone/AP/MAXIM MARMUR

(sda-ats)

Bei einem schweren Waldbrand in Sibirien ist ein Löschflugzeug mit zehn Menschen an Bord vom Radar verschwunden. Die Maschine vom Typ Il-76 hat gut eine Stunde nach dem Start in der Gebietshauptstadt Irkutsk nahe dem Baikalsee keinen Funkkontakt mehr gehalten.

Der Zivilschutz schickte Flugzeuge und Helikopter auf die Suche nach der Maschine, wie dieser am Freitag mitteilte. Rund 300 Menschen beteiligten sich am Einsatz. Agenturberichten zufolge war das Löschflugzeug in einem Gebiet mit dichtem Rauch im Einsatz. Technisch soll es einwandfrei gewesen sein.

Die Il-76 gilt als eines der grössten Löschflugzeuge der Welt. Mit einer Kapazität von 42 Tonnen wird es auch "Wasserbomber" genannt.

Im Gebiet Irkutsk westlich des bei Touristen beliebten Baikalsees, des grössten Süsswasserspeichers der Welt, wüten seit Tagen massive Waldbrände. Die Behörden sprachen von einer Fläche von 24'000 Hektar, was etwa der Fläche des Kantons Zug entspricht. Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, die Lage habe sich stabilisiert.

In den vergangenen Jahren hatte es angesichts grosser Trockenheit immer wieder verheerende Waldbrände in der Baikalregion gegeben. 2015 waren dabei mehrere Menschen ums Leben gekommen.

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SDA-ATS