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Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete das Konzert in einer Videoschaltung als "erstaunlichen humanitären Akt".

/AP/MIKHAIL KLIMENTYEV

(sda-ats)

Mit einem Sinfoniekonzert vor Ort hat Russland die Befreiung der antiken syrischen Oasenstadt Palmyra aus der Hand der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefeiert.

Waleri Gergijew dirigierte am Donnerstag das Orchester des St. Petersburger Mariinski-Theaters im Amphitheater des Unesco-Weltkulturerbes. Bei dem Konzert mit dem Titel "Ein Gebet für Palmyra" wurden vor rund 400 Zuhörern Werke von Johann Sebastian Bach, Sergej Prokofjew und Rodion Schtschedrin gespielt.

Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete das Konzert in einer Videoschaltung als "erstaunlichen humanitären Akt". Es sei ein "Zeichen der Dankbarkeit, des Gedenkens, der Hoffnung".

Unter den Zuhörern waren zahlreiche russische Soldaten. Russland, ein enger Verbündeter der syrischen Regierung unter Präsident Baschar al-Assad, hatte die syrischen Truppen mit Luftangriffen bei der Befreiung Palmyras von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt. Russische Soldaten helfen zudem dabei, die Antikenstadt von Minen zu befreien.

Der IS hatte die Stadt im Mai 2015 erobert und dort schwere Schäden angerichtet. Das Amphitheater war zudem Schauplatz brutaler Hinrichtungen. Laut der UNO-Kulturorganisation Unesco bleibt der einzigartige Charakter der antiken syrischen Wüstenstadt Palmyra trotz beträchtlicher Zerstörungen dennoch weitgehend für die Nachwelt erhalten.

sda-ats

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