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Daimler-Chef Dieter Zetsche an der Generalversammlung im April. Zetsche ist in den USA verklagt worden. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN

(sda-ats)

Wegen Abgaswerten von Dieselautos läuft in den USA eine Sammelklage gegen Daimler-Chef Dieter Zetsche. Eine Sprecherin des Konzerns bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Demnach richtet sich eine Klage vor einem Bezirksgericht in Kalifornien nicht nur gegen das Unternehmen, sondern auch gegen Zetsche und den Entwicklungschef Thomas Weber.

"Wir halten die Klagen für unbegründet und werden uns dagegen mit sämtlichen juristischen Mitteln zur Wehr setzen", kündigte die Sprecherin an. Es sei üblich, dass Sammelklagen auch gegen Geschäftsleitungsmitglieder erhoben würden.

Die Kläger fühlen sich laut "Spiegel" von Versprechen des Autobauers getäuscht, wonach die Fahrzeuge strengste Emissionswerte erfüllten. Stattdessen, so der Vorwurf, würden die zulässigen Stickoxidwerte deutlich überschritten.

Daimler hat in den USA bereits wegen angeblicher Abgas-Manipulationen Rechtsstreitigkeiten. Fahrzeugbesitzer aus mehreren US-Bundesstaaten werfen dem Hersteller illegal überhöhte Emissionswerte vor. Auch die US-Umweltbehörde EPA hat Aufklärung gefordert. Manipulationsvorwürfe wies Daimler zurück.

sda-ats

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