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Die Schweiz hat sich auf der weltweiten Gleichstellungs-Rangliste seit drei Jahren nicht mehr verbessert. Gemäss dem Global Gender Gap Report 2012 des World Economic Forum (WEF) ist sie erneut auf Platz 10 gelandet. An der Spitze liegt immer noch Skandinavien.

Der Global Gender Gap Report untersucht in 135 Ländern die Gleichstellung von Mann und Frau in der Wirtschaft, beim Zugang zu Grundbildung und höherer Ausbildung, bei der politischen Beteiligung sowie bei Gesundheit und Lebenserwartung.

Der Report zeigt, dass die Schweiz seit 2006 (damals Platz 26) zwar massive Fortschritte in der Gleichstellung erzielt hat, seit 2010 nun aber auf dem gleichen Platz verharrt. In dieser Zeit wurde sie von Nicaragua überholt (Platz 9) und rangiert mittlerweile auch hinter den Philippinen (Platz 8).

Angeführt wird die Liste - wie auch schon in den Jahren zuvor - von Island, Finnland, Norwegen und Schweden, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Report hervorgeht. Diese Länder haben es geschafft, ihre Geschlechterungleichheit zu mehr als 80 Prozent auszugleichen. Die Schweiz hat erst 76 Prozent erreicht.

Verbessert hat sich die Schweiz im neuesten Bericht vor allem beim Thema Gesundheit und Lebenserwartung. Etwas nachgelassen hat die Schweiz gemäss WEF-Report hingegen beim Thema Bildung.

Jemen macht Fortschritte, bleibt aber Schlusslicht

Schlusslichter bei der Gleichberechtigung von Mann und Frau sind in diesem Jahr Tschad (Platz 133), Pakistan (134) und Jemen auf dem 135. und damit letzten Platz. Gemäss WEF-Report hat sich Jemen zwar in den letzten Jahren verbessert, vom Schlussrang kommt das arabische Land trotzdem nicht weg.

Insgesamt konnten rund 80 Länder die Gleichberechtigung in der Wirtschaft verbessern, darunter auch die USA, Japan und Deutschland. In China ist die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Arbeitsleben hingegen wieder etwas grösser geworden.

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SDA-ATS