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Aussenminister Didier Burkhalter nutzt das WEF um das geplante Schutzmachtmandat für Saudiarabien und Iran voranzutreiben.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Aussenminister Didier Burkhalter hat sich am Dienstag am Rande des WEF mit seinem saudiarabischen Amtskollegen Adel al-Jubeir getroffen. Zur Sprache kam das geplante Schutzmachtmandat, welches die Schweiz zwischen Saudiarabien und Iran wahrnehmen soll.

Die beiden Länder seien im Grundsatz damit einverstanden, der Schweiz diese diplomatische Vermittlerrolle zu übertragen, sagte der Sprecher von Burkhalter, Jean-Marc Crevoisier, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Zwischen den beiden Staaten existieren derzeit keine diplomatischen Beziehungen. Auf saudiarabischer Seite müssten in diesem Zusammenhang jedoch noch einige Details geklärt werden, sagte Crevoisier weiter.

Zur Sprache beim bilateralen Treffen zwischen Burkhalter und al-Jubeir kam auch das geplante Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Saudiarabien. Hier seien die Verhandlungen ebenfalls noch in Gang und und das Abkommen entsprechend noch nicht unterzeichnet worden. Dass dieses zustande kommen werde, stehe jedoch fest.

Weiter habe Aussenminister Burkhalter die Unterstützung eines saudiarabischen Ausbildungsprojekts durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zugesagt. Mit den Mitteln sollen während zwei Jahren Volontäre für humanitäre Hilfsprojekte ausgebildet werden.

Die beiden Minister hätten sich schliesslich lange über den Krieg in Jemen unterhalten. Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Saudiarabien bezeichnete Crevoisier als "sehr gut". Im vergangenen Jahr hatte sich deren Aufnahme zum 60. Mal gejährt.

SDA-ATS