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Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert sein letztes WM-Gruppenspiel gegen Schweden 1:2 nach Penaltyschiessen. Damit verpassen die Schweizerinnen die Viertelfinals und kämpfen gegen den Abstieg.

Weil Tschechien im letzten Gruppenspiel gegen Japan beim 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen einen Punkt liegen liess, wären die Schweizerinnen mit einem Sieg nach 60 Minuten für die Viertelfinals qualifiziert gewesen. Stattdessen spielen sie nun gegen Japan gegen den Abstieg und verpassten zugleich die direkte Olympia-Qualifikation.

Der Start gegen Schweden war den Schweizerinnen optimal gelungen. Bereits nach vier Minuten schoss Evelina Raselli ihr Team in Führung. Trotz Chancenplus blieb es beim Ein-Tore-Vorsprung. Danach machte sich das Team von Daniela Diaz das Leben mit Strafen aber immer wieder selber schwer. Nach einem Wechselfehler der Schweiz konnten die Schwedinnen die sechste Überzahl-Situation nutzen und glichen durch Lisa Johansson 26 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitts zum 1:1 aus.

Weil im Schlussdrittel und in der Verlängerung keine Tore mehr fielen, musste die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen. Dort traf einzig die Schwedin Anna Borgqvist. "Wir haben den Sieg bis zur letzten Sekunde auf dem Stock gehabt. Die Mannschaft hat mit viel Herz gekämpft. Darum ist diese Niederlage sehr bitter", resümierte Nationaltrainerin Diaz. Sie sprach auch die vielen Strafen an, die "auf WM-Niveau schlicht zu viel" seien.

Nun gilt es für die Schweizerinnen gegen Japan in einer Best-of-3-Serie den Abstieg zu verhindern. Diese Partien sind - trotz dem 4:2-Sieg im ersten Gruppenspiel - alles andere als ein Selbstläufer, denn die Asiatinnen haben sowohl gegen Schweden (0:2) als auch gegen Tschechien (2:3 n.P.) überzeugt. Das erste Spiel gegen die Japanerinnen steht in der Nacht auf Samstag im Programm, die zweite in der Nacht auf Montag. Ein allfälliges Entscheidungsspiel würde in der Nacht auf Dienstag über die Bühne gehen.

sda-ats

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