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Spaniens Goalie David de Gea geriet am Freitag in den Verdacht, in einen Skandal um einen Pornoring involviert zu sein. Der 25-Jährige dementierte die Vorwürfe.

Spanien bestreitet erst am Montag gegen Tschechien sein erstes EM-Spiel. Doch den ersten Sturm musste der Titelverteidiger schon über sich ergehen lassen. Laut einem Bericht der Online-Zeitung "eldiario.es" soll De Gea im Jahr 2012 Prostituierte an zwei spanische U21-Nationalspieler vermittelt haben. Der Bericht beruft sich dabei auf Aussagen einer Zeugin. Die Polizei bestätigte, dass die Auszüge aus den Ermittlungsakten echt seien.

"Das ist eine Lüge", meinte De Gea bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz im EM-Quartier der Spanier in Sainte-Marie-de-Ré dazu. "Das liegt jetzt in den Händen meines Anwalts. Ich weiss, was ich in meinem Leben getan habe, ich weiss, dass alle Anschuldigungen falsch sind. Ich bleibe ruhig." Bisher haben dem Bericht zufolge weder die Polizei noch der zuständige Ermittlungsrichter Kontakt zu De Gea und den zwei anderen Spielern aufgenommen. Der 25-Jährige sagte am Freitag, er sei von den Vorwürfen überrascht worden.

Der Fall sorgte in Spanien für fette Schlagzeilen. Zumal seit Monaten diskutiert wird, ob Trainer Vicente del Bosque in Frankreich erneut Rekordnationalspieler Iker Casillas zwischen die Pfosten stellt - oder De Gea. Britische Medien hatten am späteren Freitagnachmittag sogar den Rauswurf des gebürtigen Madrilenen aus dem Team vermeldet, was sich aber als Falschmeldung erwies.

sda-ats

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