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In Abwesenheit des rekonvaleszenten Schwingerkönigs Matthias Sempach lässt sich dessen Vorgänger Kilian Wenger am Baselstädtischen Schwingertag nichts zuschulden. Er gewinnt das Fest mit sechs Siegen.

Kilian Wenger, der 26-jährige Berner Oberländer aus dem Diemtigtal, besiegte im Schlussgang den Innerschweizer Christian Schuler nach 4:12 Minuten mit Abschlunggen und Übersteigen am Boden. Für Wenger war es der 17. Kranzfestsieg, der erste seit elf Monaten. "Entscheidend für meine gute Form ist der gute Aufbau während des Wintertrainings. Erstmals seit Jahren bin ich nicht verletzt oder angeschlagen", kommentierte der Tagessieger seinen Durchmarsch mit sechs gewonnenen Gängen.

Einzig im 2. Gang brauchte Wenger Glück, nachdem der er vom 153 kg schweren Patrick Räbmatter in der 1, Minute mit einem wuchtigen Kurzzug zu Boden gebracht worden war. Der König rettete sich jedoch wundersam aus der Unterlage und überstieg den Aargauer zum Resultat.

Die je drei Berner und Innerschweizer Gäste dominierten das erste Kranzschwingfest in der Nordwestschweiz nach Belieben. In der zweiten Wettkampfhälfte standen sich deshalb die Gäste in Direktduellen gegenüber. Schuler fiel durch die abschliessende Niederlage auf Rang 3 zurück. Den 2. Platz sicherte sich der Berner Remo Käser. Der Sohn von Schwingerkönig Adrian Käser blieb unbesiegt. Im vierten Gang rettete er gegen Schuler mit mirakulöser Verteidigung einen Gestellten.

Philipp Laimbacher dank Reserve zum Sieg

Dank einem rasanten Durchmarsch von fünf Siegen in fünf Gängen ist Philipp Laimbacher am Ob- und Nidwaldner Kantonalfest in Lungern in den Schlussgang gelangt. Sein Schlussgang-Gegner Matthias Glarner eroberte mit dem Kranzgewinn seinen 100. Kranz, den er 2015 noch knapp verpasste. Den Schlussgang stellten die beiden nach 12 Minuten, dies reichte Laimbacher zum alleinigen Festsieg, dem 20. in seiner Karriere.

Mit Simon Anderegg, Marcel Mathis, Philipp Gloggner und Peter Imfeld wurden die weiteren Eidgenossen auf die Plätze verwiesen. Andi Imhof und Joel Wicki belegten den 2. Schlussrang, Andreas Ulrich den 3. Schlussgang-Verlierer Glarner landete auf dem 4. Platz.

sda-ats

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