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Der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter kann am Donnerstag vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne aussagen und sich gegen seine sechsjährige Sperre wehren.

"Ich gehe mit Zuversicht in das höchste Sportgericht, das eine von den Sportverbänden eingerichtete unabhängige Instanz ist", so Blatter.

Blatter hatte gegen die von der FIFA-Ethikkommission verhängte Strafe Mitte März Beschwerde beim CAS eingelegt. Hintergrund der Sperre ist eine Zahlung des Wallisers von zwei Millionen Franken im Jahr 2011 an den damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini.

Der 80-jährige Blatter ist von seiner Unschuld überzeugt. Deshalb sagte er wenige Tage vor der Anhörung: "Die CAS-Richter müssen nicht in meinem Sinn entscheiden, sondern im Sinne der Gerechtigkeit. Ich habe nichts Unrechtes getan. Es gab eine Vorverurteilung, aber der CAS ist eine unabhängige Instanz, die jeden Fall neu beurteilt", so Blatter.

Dennoch: Auf einen Freispruch durch die CAS-Richter darf sich Blatter nicht einstellen. Im Mai hatte der CAS die von der FIFA in der selben Sache verhängte Sperre gegen Platini bestätigt, allerdings zugleich von sechs auf vier Jahre verkürzt. Daraufhin war der Franzose als UEFA-Chef zurückgetreten.

sda-ats

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