Sion bei den Young Boys gefordert


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Für die Young Boys und den FC Sion beginnt die Rückrunde der Super League mit einem kapitalen Spiel im Kampf um Platz 2. Wegweisend könnte auch die Partie von St. Gallen beim Angstgegner Vaduz sein.

Im Spitzenspiel der 19. Runde zwischen den Young Boys und dem FC Sion (16.00 Uhr) steht mutmasslich bereits der 2. Platz hinter dem entrückten Leader Basel und damit die Chance auf die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League in der kommenden Saison auf dem Spiel. Feiern die Berner einen Heimsieg, distanzieren sie ihren ersten Verfolger um neun Punkte. Im umgekehrten Fall verkürzt Sion den Rückstand auf drei Zähler.

Sions Trainer Peter Zeidler will die Partie dennoch nicht überhöhen: "Das Spiel ist nicht wichtiger als andere. Es gibt danach immer noch 51 Punkte zu holen." Die negative Sittener Statistik in Bern - Sions letzter Meisterschaftssieg gegen YB liegt über 20 Jahre zurück (2:1 am 17. August 1996) - will Zeidler ausblenden.

Das mit Sion punktgleiche Luzern tritt in der Romandie bei Lausanne-Sport an - sofern die Partie angepfiffen werden kann. Der lange gefroren gewesene Rasen in der Pontaise litt in den letzten Tagen unter dem nassen Tauwetter und verträgt keine weiteren grösseren Niederschlagsmengen.

St. Gallens Schreckgespenst

Die Spieler des FC St. Gallen sollten sich vor ihrem Auftaktspiel beim Tabellenletzten nicht zu sehr mit der jüngeren Vergangenheit beschäftigen: Noch nie konnten sie den kleinen Nachbarn in den zehn Anläufen seit dem Vaduzer Aufstieg 2014 bezwingen; sieben der zehn Duelle haben sie verloren.

Kommt hinzu, dass die St. Galler in den letzten beiden Saisons jeweils die Mannschaft mit der schlechtesten Rückrunden-Bilanz waren. Etwas, das sich vor allem dank Rückkehrer und Hoffnungsträger Tranquillo Barnetta nicht wiederholen soll. "Mit ihm haben wir eine veränderte Qualität in unserem Spiel. Wir sind stärker am Ball und variabler in den Systemen", sagt Trainer Joe Zinnbauer.

St. Gallen hat auf Platz 6 fünf Punkte mehr auf dem Konto als die Liechtensteiner. Mit einem Sieg können die Ostschweizer einen Zusammenschluss in der unteren Tabellenhälfte vermeiden.

SDA-ATS

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