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Die Snapchat-Gründer Bobby Murphy (links) und Evan Spiegel gaben Aktien ohne Stimmrecht aus, um auch nach dem Börsengang die Kontrolle über das soziale Netzwerk zu behalten. Bei Wall-Street-Anlegern kommt das nicht nur gut an. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/RICHARD DREW

(sda-ats)

Ist die Begeisterung der Anleger für die Aktie zur Foto-App Snapchat nach wenigen Tagen schon verflogen? Das Papier fiel am Montag um mehr als zwölf Prozent auf 23,77 Dollar und rutschte damit unter den ersten Kurs von Donnerstag.

Die Aktie der Firma Snap Inc. war mit 24,50 Dollar an der Börse gestartet, um satte 44 Prozent über dem Ausgabepreis von 17 Dollar. Während Investoren den Kurs in den ersten Tagen nach oben treiben, waren Wall-Street-Analysten diesmal skeptischer eingestellt.

Ihnen schmeckte unter anderem nicht, dass Anleger Aktien ganz ohne Stimmrechte bekommen. Damit gehen die Snapchat-Gründer Evan Spiegel und Bobby Murphy noch weiter als andere in der Tech-Branche, um die Kontrolle über ihre Firma zu behalten. Branchenbeobachter sehen auch harte Konkurrenz von Facebook mit seinen Plattformen Instagram und WhatsApp.

Snapchat war mit Fotos, die nach dem Ansehen von allein verschwinden, populär geworden und kommt inzwischen auf rund 160 Millionen Nutzer täglich. Die Gründer verkündeten zum Börsengang, Snap verstehe sich als eine Kamera-Firma. Sie verkauften in den USA eine Sonnenbrille mit eingebauter Kamera.

SDA-ATS