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Spanische Raser-Gruppe von Polizei im Engadin gestoppt

In Pontresina war für die spanischen Raser Schluss: Die Polizei schnappte neun Sportautos, die mit bis zu 151 Kilometern in der Stunde durch das Engadin bretterten. Kantonspolizei Graubünden sda-ats

(Keystone-SDA) Für eine ausländische Rasergruppe ist am Mittwoch das Engadin Endstation gewesen: Die Polizei stoppte bei Pontresina neun Sportwagen, die massiv zu schnell fuhren. Acht Lenkern wurde der Führerausweis auf der Stelle aberkannt, zwei Autos wurden beschlagnahmt.

Die Kantonspolizei war am späten Nachmittag aufgrund mehrerer Meldungen über zu schnell durch das Oberengadin fahrende Autos aktiv geworden. Bei einer gezielten Geschwindigkeitskontrolle bei Pontresina gingen ihr innerhalb weniger Minuten gleich neun Lenker aus Spanien und aus Andorra in die Fänge, die wesentlich schneller als die erlaubten 80 Stundenkilometer fuhren.

Die zwei schnellsten Sportwagen wurden mit 151 beziehungsweise 149 km/h gemessen. Die zwei Autos wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Nur einer der neun Raser durfte seine Fahrt fortsetzten – nach der Bezahlung eines Bussendeposits.

Die teuren Sportautos waren gemeinsam unterwegs und fuhren “zügig durch ganz Graubünden”, wie bei der Medienstelle der Polizei zu erfahren war. Alle Autos trugen rennmässige Verzierungen und einen identischen Startnummernaufkleber. Ob sich die Gruppe ein privates Autorennen lieferte, konnte die Polizei nicht sagen.

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