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Ein Helikopter versucht einen Waldbrand im Osten Spaniens zu löschen.

KEYSTONE/EPA EFE/MANUEL BRUQUE

(sda-ats)

Wegen Waldbränden sind im Osten Spaniens zwei Siedlungen, ein Spital und eine Schule evakuiert worden. Wie die Rettungsdienste am Freitag mitteilten, mussten in der Region um die Hafenstadt Valencia etwa 400 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

In Carcaixent südlich der Mittelmeer-Metropole wurden mehr als 30 Patienten eines Spitals in andere Kliniken verlegt. In der Hafenstadt Sagunt mussten 250 Schüler wegen der starken Rauchentwicklung das Schulgebäude verlassen.

In der Region tobten insgesamt vier Waldbrände. Die Flammen vernichteten nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE fast 3000 Hektar Wald- und Grünflächen.

Die Feuerwehr hatte mehr als 25 Löschflugzeuge im Einsatz. Eine Sondereinheit des Militärs half im Kampf gegen die Flammen. Der Bürgermeister von Carcaixent, Francesc Salom, warnte davor, dass die Flammen auf ein Naturschutzgebiet übergreifen und zur Kleinstadt Alzira vorrücken könnten.

Die Ursache der Brände war zunächst unklar. Die Behörden schlossen Brandstiftung nicht aus. "Es kann kein Zufall sein, dass in kurzer Zeit in der Region vier Waldbrände ausbrechen", sagte der Chef der Provinzverwaltung, Jorge Rodríguez.

sda-ats

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