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Die Stabhochspringerin Angelica Moser überrascht an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam positiv. Sie schafft den Sprung in den Final.

Die 18-jährige Winterthurerin überquerte in der Qualifikation 4,45 m im ersten Versuch und stiess somit ins Feld der besten 14 vom Samstagabend vor. Die Nachwuchs-Athletin hätte den Wettkampf gerne bis zur Qualifikationshöhe von 4,55 m fortgesetzt, doch die Finalistinnen standen bereits auf der Höhe von 4,45 m fest. Die böigen Winde erschwerten die Aufgabe, Moser allerdings kam damit gut zurecht. Einzig beim ersten Versuch über 4,20 hatte sie gerissen, weil sie einen zu weichen Stab verwendet hatte.

4,45 m bedeuten für Moser eine persönliche Bestleistung im Freien und U20-Schweizer-Rekord. Sie ist überzeugt, dass sie sich im Final noch weiter steigern kann. In der Halle hatte sie schon 4,50 m überquert und somit die Olympia-Qualifikation für Rio de Janeiro geschafft. In Brasilien wird Moser zusammen mit Nicole Büchler an den Start gehen. Die Bielerin, die als Medaillenkandidatin nach Amsterdam gereist war, musste am Mittwoch Forfait geben.

Über 200 m schaffte Alex Wilson den Vorstoss in den Halbfinal. Dem 25-jährigen Basler reichten bei Gegenwind 20,80 Sekunden für den Sieg in der zweiten Serie. Am Abend kämpft Wilson im Olympiastadion von Amsterdam über 100 m um den Finaleinzug.

Einen Halbfinalvorstoss schaffte die 100-m-Läuferin Salomé Kora. Die St. Gallerin stellte bei leichtem Gegenwind in 11,45 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf. Mujinga Kambundji, ist zum Auftakt der Titelkämpfe über 200 m enttäuscht hatte, genoss als Top-12-Sprinterin ein Freilos.

Ausgeschieden sind am Donnerstagvormittag Silvan Wicki über 200 m (21,41), Marisa Lavanchy über 100 m (11,89) Hugo Santacruz über 800 m (1:51,00).

sda-ats

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