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Hat für seinen Kampf gegen das rassistische Apartheid-Regime in Südafrika 1984 den Friedensnobelpreis erhalten: Desmond Tutu. (Archiv)

Keystone/AP/DENIS FARRELL

(sda-ats)

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu ist mit einer Infektion wieder ins Spital eingeliefert worden. Seine Frau Leah Tutu sprach am Samstag von einer "Vorsichtsmassnahme".

Der 84-Jährige frühere Erzbischof und Anti-Apartheid-Kämpfer war vergangene Woche wegen einer Infektion in Folge der Behandlung seines Prostata-Krebs im Spital, teilte der Sprecher der Familie mit. Bei Tutu war 1997 Krebs diagnostiziert worden.

Der Geistliche bekam für seinen Kampf gegen das rassistische Apartheid-Regime in Südafrika 1984 den Friedensnobelpreis. Nach dem Übergang zur Demokratie 1994 wurde Tutu von Präsident Nelson Mandela zum Vorsitzenden der Wahrheits- und Versöhnungskommission bestimmt. Diese arbeitete die Verbrechen des Apartheid-Regimes auf.

sda-ats

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