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Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) leitet gegen die FC Wil ein Verfahren ein. Dies aufgrund des nicht bewilligten Eigentümerwechsels des Aktienpaketes.

Die SFL wies explizit darauf hin, dass das Erstatten der Anzeige nichts mit der aktuellen Klubführung zu tun hat, sondern allein mit der Tatsache der Übertragung der Aktien.

Gemäss Artikel 8 des Lizenzreglementes erfordern erhebliche Veränderungen der Verhältnisse bei einem Lizenznehmer die Zustimmung der Lizenzbehörde. Unter diese Bestimmung fällt namentlich auch eine Änderung der Mehrheitsverhältnisse.

Seit Juni 2015 wurde die FC Wil 1900 AG von Mehmet Nazif Günal, dem Inhaber der MNG-Gruppe, kontrolliert, welcher die Aktienmehrheit über eine Gesellschaft der Gruppe mit Sitz in Dubai hielt. Diese hat per Ende Januar ihre regelmässigen Zahlungen an die FC Wil 1900 AG eingestellt. Gleichzeitig haben die türkischen Verwaltungsräte ihren Rücktritt bekanntgegeben und mitgeteilt, dass sämtliche Aktien der Gesellschaft in Dubai an einen namentlich nicht genannten Dritten veräussert worden sind.

Dem ums Überleben kämpfende Challenge-League-Verein droht von Seite der SFL ein weiteres Verfahren, wenn bis Ende Februar die Januar-Löhne nicht bezahlt werden können.

SDA-ATS