Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Geschäfte des Schweizer Detailhandels sind im Mai erneut harzig verlaufen.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Die Talfahrt im Schweizer Detailhandel nimmt kein Ende: Im Mai schrumpften die Umsätze um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hält das Leiden seit Januar 2015 an.

Dabei ist nur der kleinere Teil des Rückgangs auf billigere Preise zurückzuführen. Der Löwenanteil stammt davon, dass weniger Waren verkauft wurden. Real, also Preisveränderungen herausgerechnet, wären die Umsätze der Detailhändler um 1,6 Prozent gesunken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag aufgrund von provisorischen Ergebnissen bekannt gab.

Die Zahlen sind kalenderbereinigt. Denn nicht jeder Monat hat gleich viele Verkaufs- und Feiertage.

Erneut einen herben Rückschlag mussten die Verkäufer von Nicht-Nahrungsmitteln ohne Treibstoffe hinnehmen. Hier sackten die Umsätze um 3,5 Prozent ab. Dabei ist etwa die Hälfte des Tauchers auf billigere Preise zurückzuführen. Ohne die Teuerung fielen die Umsätze um 1,7 Prozent.

Bei den Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren stiegen dagegen die Umsätze zium Vorjahr nominal und real um 0,1 Prozent.

Unbereinigt, also alle Arbeits- und Feiertage mit eingerechnet, brachen die Detailhandelsumsätze gar um 2,7 Prozent ein. Ganz schlimm erging es den Kleider- und Schuhläden. Hier tauchten die Umsätze um 9,6 Prozent. Ebenfalls zu Buche schlug der Zerfall der Treibstoffpreise, der den nominalen Umsatz mit Treibstoffen um 9,0 Prozent nach unten trieb.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS