Tierschützer protestieren in Venedig gegen Damien-Hirst-Austellung


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Der Künstler Damien Hirst - hier vor einem seiner berühmtesten Werke - verwendet gern ausgestopfte oder in Formaldehyd konservierte Tierkadaver in seinen Werken. Dagegen haben nun Tierschützer in Venedig protestiert. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/LIONEL CIRONNEAU

(sda-ats)

Tierschützer haben 40 Kilo Dünger vor den Palazzo Grassi in Venedig geschüttet, um gegen eine Ausstellung des britischen Künstlers Damien Hirst zu protestieren. Grund ihres Unmuts: Hirst verwendet ausgestopfte Tiere. Die Ausstellung wird am 9. April eröffnet.

"Hirst ist einer jener falschen Künstler, wie der Österreicher Herrmann Nitsch, die ihren vergänglichen Erfolg auf die Ausbeutung von Tieren aufbauen", hiess es in einer Presseaussendung des Tierschutzverbands "Centopercentoanimalisti". Die Demonstranten beschuldigten Hirst, ausgestopfte Tiere für seine Installationen zu verwenden, die er dafür töte.

"Hirst setzt auf die schlimmsten menschlichen Regungen. Von Kunst ist hier überhaupt keine Rede", so die Tierschützer. Nicht ausgeschlossen wird, dass es bei der Eröffnung der Ausstellung zu weiteren Protestaktionen kommen wird.

SDA-ATS

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