Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Tim Hug sorgt im Weltcup der Kombinierer seit einem Monat durchwegs für positive Schlagzeilen. Nach seinen zuletzt erfreulichen Auftritten will er nun ein persönliches WM-Bestergebnis realisieren.

Der Auftakt zu den Titelkämpfen neben dem Vesijärvi-See in Lahti verlief für Tim Hug noch vor der offiziellen Eröffnungsfeier verheissungsvoll. Am Dienstag und Mittwoch absolvierte er insgesamt fünf Trainingssprünge, wobei er sich zweimal als Zweiter und einmal als Sechster klassierte. Der 29-Jährige scheint seine gute Form der letzten Wochen im Springen auch beim Saison-Highlight in Lahti abrufen zu können.

Nach einem nicht zufriedenstellenden Saisonstart, der nicht zuletzt auf eine im Sommer erlittene Knieverletzung zurückzuführen ist, reihte Hug im Weltcup in den vergangenen Wochen einen überzeugenden Auftritt an den nächsten. Zunächst beendete er das "Nordic Combined Triple" in Seefeld, eine Wettkampfserie über drei Tage, auf dem 15. Platz. Danach klassierte er sich beim Olympia-Testevent in Pyeongchang zweimal unter den ersten sieben. Beim letzten Wettkampf vor der WM stieg er in Sapporo - allerdings bei einem Rennen ohne acht der besten zehn Athleten im Weltcup - schliesslich zum zweiten Mal in seiner Karriere auf das Podest.

Premiere auf der kleineren Schanze

Die guten Trainingsresultate in Lahti sind zwar noch längst keine Garantie für einen gelungenen WM-Wettkampf. Aber sie geben Selbstvertrauen und Sicherheit. Dies ist umso wichtiger, weil Hug am Dienstag erstmals überhaupt von der Normalschanze der Salpausselkä-Anlage gesprungen ist. Die traditionellen Weltcup-Wettbewerbe am diesjährigen WM-Ort finden jeweils mit einem Springen von der Grossschanze statt.

Seit Falun 2015 hat Tim Hug bei Weltmeisterschaften einen 15. Rang als Bestresultat zu Buche stehen. Dieses möchte er heute oder spätestens am Mittwoch, wenn der Einzelwettkampf von der Grossschanze stattfindet, verbessern. "Ich bin überzeugt, dass eine Klassierung unter den ersten zehn realistisch und machbar ist", so Hug. Bessere Chancen rechnet sich der Solothurner im Wettkampf von der Grossschanze aus. Nach dem Springen vom kleineren Bakken liegen meist sehr viele Kombinierer sehr nah beisammen. Das Laufen in grossen Gruppen behagt Hug nicht sonderlich.

Deutsche favorisiert

Den Sieg unter sich ausmachen dürften in beiden Einzel-Wettkämpfen die deutschen Kombinierer. Waren Johannes Rydzek, Eric Frenzel und Fabian Riessle im Weltcup am Start, siegte stets einer von ihnen. Vor zwei Jahren in Falun gewann Rydzek den WM-Wettkampf von der Normalschanze.

Insbesondere vom Heimpublikum mit Spannung erwartet wird der Auftritt von Hannu Manninen. Der 38-jährige Finne, seines Zeichens dreimaliger Weltmeister, gab Anfang Januar nach knapp sechs Jahren sein Comeback auf Weltcup-Stufe. Nach dem Rücktritt vor sechs Jahren liess er sich zum Piloten ausbilden. Nun arbeitet er für die finnische Fluggesellschaft Finnair.

SDA-ATS