Tote und Verletzte bei Massenkarambolage im Nebel im Allgäu


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Aufräumarbeiten am Morgen nach der Massenkarambolage.

KEYSTONE/EPA/DANIEL KOPATSCH

(sda-ats)

Schreckliches Unglück in der Silvesternacht: Im dichten Nebel krachen im deutschen Unterallgäu auf der A7 mehrere Fahrzeuge ineinander. Sechs Menschen sterben bei der Massenkarambolage, darunter Teenager.

Zehn Menschen wurden verletzt, wie die Polizei Schwaben Süd/West am Sonntag mitteilte. Etwa gegen 1.00 Uhr kollidierten nahe Bad Grönenbach drei Sattelzüge und neun Autos. Zunächst waren nach bisherigen Erkenntnissen die Lastwagen und mehrere Autos in den Unfall verwickelt, wie ein Polizeisprecher am Mittag sagte. "Das ging wohl relativ glimpflich aus."

Doch dann krachte ein Auto mit fünf Menschen in die Unfallstelle. Später folgte noch der Wagen eines 23-Jährigen, der alleine im Auto unterwegs war. Diese sechs Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Das mit fünf Leuten besetzte Auto hatte den Angaben zufolge ein 22-Jähriger gesteuert. Bei ihm im Wagen sassen vier junge Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Die Opfer stammen aus den Landkreisen Unterallgäu und Neu-Ulm sowie aus der Stadt Memmingen. Die Verletzten wurden in Spitäler gebracht.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz, ebenso Kriseninterventionsteams. Die Polizei stoppte den Verkehr auf der A7 zunächst komplett. In Fahrtrichtung Ulm blieb sie wegen der aufwendigen Rettungsarbeiten bis in den Nachmittag gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro.

Ebenfalls im Unterallgäu waren Ende November vier Teenager bei einem Unfall ums Leben gekommen. Auf dem Weg zu einem Jugendtreff hatte ein 18-jähriger in einer langen Rechtskurve in Markt Rettenbach bei stark überhöhter Geschwindigkeit die Gewalt über das Fahrzeug verloren. Das Auto kam von der Strasse ab, prallte gegen einen Baum und wurde in zwei Teile gerissen. Ein 16-Jähriger überlebte schwer verletzt.

SDA-ATS

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