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Statt einer halben Stunden fast drei Stunden: Besucher des London Eye in der britischen Hauptstadt konnten die Aussicht am Samstagabend unfreiwillig länger geniessen. Das Riesenrad hatte eine Panne. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/FRANK AUGSTEIN

(sda-ats)

Wegen einer technischen Panne haben Besucher des London Eye stundenlang in ihren Kabinen ausharren müssen. Wie der Betreiber am Sonntag mitteilte, stoppte das moderne Riesenrad am Themse-Ufer am Samstagabend plötzlich kurz nach 19.00 Uhr.

Die Fahrgäste mussten sich bis 22.40 Uhr gedulden, bevor sie die Touristenattraktion verlassen konnten. Normalerweise dauert eine Fahrt mit dem London Eye eine halbe Stunde. Doch dieses Mal konnten die Besucher den Nachthimmel über London deutlich länger geniessen.

Allerdings gelang das nur wenigen, wie ein Passagier, der ganz oben in einer Kapsel sass, berichtete: "Erst lachten noch alle darüber, doch mit der Zeit bekamen die Leute mehr und mehr Angst", sagte Adil Raja dem "Evening Standard".

"Wir waren 22 Leute in unserer Kapsel, hatten aber nur fünf oder sechs Decken, Wasserflaschen und Traubenzucker-Tabletten", berichtete er weiter. "Ich war sauer, dass es nichts zu Essen gab, und es war sehr kalt". Drei Stunden lang habe er in rund 130 Metern Höhe in der Luft gehangen.

Die Betreiberfirma entschuldigte sich bei den betroffenen Fahrgästen und kündigte an, das Fahrgeld zurückzuerstatten. Am Sonntag öffnete das London Eye dann mit einer Stunde Verspätung.

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SDA-ATS